GETSID(2) Linux-Programmierhandbuch GETSID(2)

getsid - fragt die Sitzungskennung ab

#include <unistd.h>
pid_t getsid(pid_t pid);
Mit Glibc erforderliche Makros (siehe feature_test_macros(7)):

getsid():

_XOPEN_SOURCE >= 500
    || /* Seit Glibc 2.12: */ _POSIX_C_SOURCE >= 200809L

getsid(0) gibt die Sitzungskennung des aufrufenden Prozesses zurück. getsid(p) liefert die Sitzungskennung des Prozesses mit der Prozesskennung pid zurück. Falls pid 0 ist, liefert getsid() die Sitzungskennung des aufrufenden Prozesses zurück.

Bei Erfolg wird eine Sitzungskennung zurückgegeben. Bei einem Fehler wird (pid_t) -1 zurückgegeben und errno gesetzt, um den Fehler anzuzeigen.

EPERM
Ein Prozess mit der Prozesskennung pid existiert, ist aber nicht in der gleichen Sitzung wie der aufrufende Prozess und die Implementierung betrachtet dies als einen Fehler.
ESRCH
Es wurde kein Prozess mit der Prozesskennung pid gefunden.

Dieser Systemaufruf ist in Linux seit Version 2.0 verfügbar.

POSIX.1-2001, POSIX.1-2008, SVr4.

Linux gibt nicht EPERM zurück.

In credentials(7) finden Sie eine Beschreibung von Sitzungen und Sitzungskennungen.

getpgid(2), setsid(2), credentials(7)

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Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Martin Schulze <joey@infodrom.org> und Chris Leick <c.leick@vollbio.de> erstellt.

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22. März 2021 Linux