.\" -*- coding: UTF-8 -*- '\" t .\"******************************************************************* .\" .\" This file was generated with po4a. Translate the source file. .\" .\"******************************************************************* .TH SYSTEMD\&.MSTACK 7 "" "systemd 260.1" systemd.mstack .ie \n(.g .ds Aq \(aq .el .ds Aq ' .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * Define some portability stuff .\" ----------------------------------------------------------------- .\" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ .\" http://bugs.debian.org/507673 .\" http://lists.gnu.org/archive/html/groff/2009-02/msg00013.html .\" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * set default formatting .\" ----------------------------------------------------------------- .\" disable hyphenation .nh .\" disable justification (adjust text to left margin only) .ad l .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * MAIN CONTENT STARTS HERE * .\" ----------------------------------------------------------------- .SH BEZEICHNUNG systemd.mstack \- Einhängestapel in selbstbeschreibenden Verzeichnissen .SH BESCHREIBUNG .PP Verzeichnisse mit der Endung »\&.mstack/« können Einhängestapel für die Zusammensetzung von Betriebssystem\-Einhängehierarchien basierend auf Bind\- und Überlagerungs\-Einhängungen für den Einsatz mit dem Schalter \fB\-\-mstack=\fP von \fBsystemd\-nspawn\fP(1) oder den Einstellungen \fBRootMStack=\fP des Diensteverwalters kodieren\&. »\&.mstack/«\-Verzeichnisse können verschiedene Dateien und Unterverzeichnisse enthalten, wobei jede eine Schicht einer »Overlayfs«\-Einhängung oder Bind\-Einhängung betreffen wird\&. Der Name der Datei oder des Unterverzeichnisses zeigt an, wie es in der Einhängehierarchie verwandt werden soll\&. Insbesondere die folgenden Namen sind definiert: .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 1.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 1." 4.2 .\} Ein Verzeichnis layer@\fIid\fP/ wird in eine Schicht einer Overlayfs\-Einhängung umgewandelt\&. Der Kennzeichner »id« wird zur Bestimmung der Reihenfolge der Schichten verwandt: Es erfolgt eine Versionssortierung, wobei der erste Eintrag die unterste Schicht in dem »Overlayfs«\-Stapel darstellt und der letzte Eintrag zu der höchsten Schicht in dem »Overlayfs«\-Stapel wird (genauer gesagt: höchstes »lowerdir«)\&. .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 2.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 2." 4.2 .\} Entsprechend wird eine normale Datei layer@\fIid\fP\&.raw als ein DDI eingehängt und die daraus entstehende Einhängung wird in eine Overlayfs\-Schicht umgewandelt, wobei den gleichen Sortierregeln gefolgt wird\&. .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 3.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 3." 4.2 .\} Ein schreibbares Verzeichnis wird in eine beschreibbare Schicht ganz oben in dem »Overlayfs«\-Stapel umgewandelt\&. Ein Unterverzeichnis »data« wird das »upperdir« werden, ein Unterverzeichnis »work« wird das »workdir« werden\&. Beachten Sie, dass diese zwei Unterverzeichnisse nicht explizit erzeugt werden müssen, falls sie fehlen, werden sie bei der ersten Verwendung automatisch erstellt\&. .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 4.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 4." 4.2 .\} Ein Verzeichnis bind@\fIlocation\fP/ wird auf den durch den Kennzeichner \fIlocation\fP angegebenen Einhängepunkt beschreibbar bind\-eingehängt\&. Der Ort wird mittels der gleichen Maskierlogik kodiert, wie sie auch für die Units »\&.mount« verwandt wird, d\&.h\&. Schrägstriche werden Minuszeichen\&. .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 5.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 5." 4.2 .\} Entsprechend wird eine Datei bind@\fIlocation\fP\&.raw als eine DDI eingehängt und die entstehende Einhängung an dem festgelegten Ort bind\-eingehängt\&. .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 6.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 6." 4.2 .\} Ein robind@\fIlocation\fP/ wird sehr ähnlich wie bind@\fIlocation\fP/ behandelt, aber die entstehende Bind\-Einhängung ist schreibgeschützt\&. .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 7.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 7." 4.2 .\} Entsprechend erstellt robind@\fIlocation\fP\&.raw eine schreibgeschützte Bind\-Einhängung aus einem DDI\&. .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 8.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 8." 4.2 .\} Falls ein Unterverzeichnis root/ existiert, wird es als Wurzel der entstehenden Einhängehierarchie verwandt und nur der usr/\-Unterbaum der Overlayfs\-Einhängung wird an usr/ in der Hierarchie angebunden\&. .RE .PP Beachten Sie, dass jeder der obigen Eintragstypen ein symbolischer Link sein kann, der auf ein Verzeichnis oder eine Abbilddatei zeigt, statt direkt ein Verzeichnis oder eine Abbilddatei zu sein\&. .PP Bei jeder aufgeführten Datei oder jedem Unterverzeichnistyp kann die \fBsystemd.v\fP(7)\-Funktionalität zur automatischen Auswahl von versionierten Ressourcen verwandt werden\&. .PP Verwenden Sie das Werkzeug \fBsystemd\-mstack\fP(1), um \&.mstack/\-Verzeichnisse auf der Befehlszeile zu verarbeiten oder einzuhängen\&. .SH BEISPIELE .PP Der nachfolgende \&.mstack/ besteht aus zwei schreibgeschützten Overlayfs\-Schichten als DDI, sowie einem beschreibbaren Verzeichnis ganz oben\&. Die schreibgeschützten Schichten sind Symlinks: .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 1.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 1." 4.2 .\} foobar\&.mstack/layer@0\&.raw → \&.\&./base\&.raw .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 2.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 2." 4.2 .\} foobar\&.mstack/layer@1\&.raw → \&.\&./app\&.raw .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 3.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 3." 4.2 .\} foobar\&.mstack/rw/ .RE .PP Das nachfolgende \&.mstack/ besteht aus einem schreibgeschütztem DDI, das auf »/usr/« eingehängt ist, und einer beschreibbaren Wurzel: .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 1.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 1." 4.2 .\} waldo\&.mstack/layer@0\&.raw → \&.\&./vendor\&.raw .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 2.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 2." 4.2 .\} waldo\&.mstack/root/ .RE .PP Das folgende \&.mstack/ besteht aus einer schreibgeschützten DDI, die als root eingehängt ist, aber mit einem beschreibbaren /var/, die ganz oben eingehängt ist: .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 1.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 1." 4.2 .\} quux\&.mstack/layer@0\&.raw → \&.\&./myapp1\&.raw .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04' 2.\h'+01'\c .\} .el \{\ .sp -1 .IP " 2." 4.2 .\} quux\&.mstack/bind:var → \&.\&./myapp1\-var/ .RE .SH "SIEHE AUCH" .PP \fBsystemd\fP(1), \fBsystemd\-mstack\fP(1), \fBsystemd\-nspawn\fP(1), \fBsystemd.exec\fP(5), \fBsystemd.v\fP(7), \fBsystemd\-vpick\fP(1) .PP .SH ÜBERSETZUNG Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Helge Kreutzmann erstellt. .PP Diese Übersetzung ist Freie Dokumentation; lesen Sie die .UR https://www.gnu.org/licenses/gpl-3.0.html GNU General Public License Version 3 .UE oder neuer bezüglich der Copyright-Bedingungen. Es wird KEINE HAFTUNG übernommen. .PP Wenn Sie Fehler in der Übersetzung dieser Handbuchseite finden, schicken Sie bitte eine E-Mail an die .MT debian-l10n-german@lists.debian.org Mailingliste der Übersetzer .ME .