.\" -*- coding: UTF-8 -*- .\" Copyright, the authors of the Linux man-pages project .\" .\" SPDX-License-Identifier: Linux-man-pages-copyleft .\" .\"******************************************************************* .\" .\" This file was generated with po4a. Translate the source file. .\" .\"******************************************************************* .TH pathname 7 "17. Mai 2025" "Linux man\-pages 6.15" .SH BEZEICHNUNG pathname, filename \- Wie Pfadnamen kodiert und interpretiert werden .SH BESCHREIBUNG Einige Systemaufrufe ermöglichen Ihnen, einen Pfadnamen als Parameter zu übergeben. Beim Schreiben von Code, der mit Pfadnamen umgeht, gibt es vom Kernel Anforderungen, denen Sie folgen müssen und Anforderungen aus dem Anwendungsraum, denen Sie folgen sollten. .P Der Kernel speichert Pfadnamen als C\-Zeichenketten, das heißt eine Abfolge von Bytes, die nicht Null sind, abgeschlossen von einem Null\-Byte. Es gibt ein paar allgemeine Regeln, die für alle Pfadnamen gelten: .IP \[bu] 3 Das letzte Byte in der Abfolge muss ein Null\-Byte sein. .IP \[bu] Alle anderen Byte in der Abfolge dürfen keine Null\-Byte sein. .IP \[bu] Ein 0x2F\-Byte (\fI»/«\fP) wird immer als Verzeichnistrenner interpretiert und kann kein Teil eines Dateinamens sein. .IP \[bu] Ein Pfadname darf höchstens \fBPATH_MAX\fP byte lang sein (siehe \fBlimits.h\fP(0p)). Ein Pfadname, der länger als \fBPATH_MAX\fP byte ist, kann in mehrere kürzere Pfadnamen aufgetrennt werden und stückchenweise mittels \fBopenat\fP(2) geöffnet werden. .IP \[bu] Ein Dateiname darf höchstens eine bestimmte Anzahl an Byte lang sein. Diese Zahl hängt vom Dateisystem ab (siehe \fB_PC_NAME_MAX\fP in \fBfpathconf\fP(3)). Zur maximalen Portabilität sollten Programme in der Lage sein, mit Pfadnamen umzugehen, die so lang sind, wie die relevanten Dateisysteme es erlauben. Für maximale Portabilität sollten Programme und Benutzer die Länge ihrer eigenen Pfadnamen auf \fBNAME_MAX\fP byte begrenzen (siehe \fBlimits.h\fP(0p)). .P Einige Dateisysteme oder API könnten weitere Beschränkungen auferlegen, wie die Notwendigkeit kürzerer Dateinamen oder der Beschränkung der erlaubten Byte in einem Dateinamen. .P Zur maximalen Portabilität sollten Programme und Benutzer auch die Zeichen, die sie für ihre eigenen Pfadnamen verwenden, auf die Zeichen in POSIX .UR https://pubs.opengroup.org/\:onlinepubs/\:9799919799/\:basedefs/\:V1_chap03.html#tag_03_265 Portable Filename Character Set .UE beschränken. .SH "SIEHE AUCH" \fBlimits.h\fP(0p), \fBopen\fP(2), \fBfpathconf\fP(3), \fBpath_resolution\fP(7), \fBmount\fP(8) .PP .SH ÜBERSETZUNG Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Helge Kreutzmann erstellt. .PP Diese Übersetzung ist Freie Dokumentation; lesen Sie die .UR https://www.gnu.org/licenses/gpl-3.0.html GNU General Public License Version 3 .UE oder neuer bezüglich der Copyright-Bedingungen. Es wird KEINE HAFTUNG übernommen. .PP Wenn Sie Fehler in der Übersetzung dieser Handbuchseite finden, schicken Sie bitte eine E-Mail an die Mailingliste der Übersetzer: .MT debian-l10n-german@lists.debian.org .ME .