'\" t .\" Title: lsmem .\" Author: [see the "AUTHOR(S)" section] .\" Generator: Asciidoctor 2.0.26 .\" Date: 2026-04-01 .\" Manual: Dienstprogramme für Benutzer .\" Source: util-linux 2.42 .\" Language: English .\" .TH "LSMEM" "1" "2026-04-01" "util\-linux 2.42" "Dienstprogramme für Benutzer" .ie \n(.g .ds Aq \(aq .el .ds Aq ' .ss \n[.ss] 0 .nh .ad l .de URL \fI\\$2\fP <\\$1>\\$3 .. .als MTO URL .if \n[.g] \{\ . mso www.tmac . am URL . ad l . . . am MTO . ad l . . . LINKSTYLE blue R < > .\} .SH "BEZEICHNUNG" lsmem \- Bereiche verfügbaren Speichers mit deren Online\-Status auflisten .SH "ÜBERSICHT" .sp \fBlsmem\fP [Optionen] .SH "BESCHREIBUNG" .sp Der Befehl \fBlsmem\fP listet die Bereiche des verfügbaren Speichers zusammen mit dessen Online\-Status auf. Die aufgelisteten Speicherblöcke entsprechen der Darstellung der Speicherblöcke in Sysfs. Der Befehl zeigt außerdem die Größe eines einzelnen Speicherblocks sowie die Gesamtmenge des Speichers im Online\- beziehungsweise Offline\-Status an. .sp Die standardmäßige Ausgabe ist kompatibel zur ursprünglichen Implementierung für s390\-tools, aber es wird dringend empfohlen, standardmäßige Ausgaben in Ihren Skripten zu vermeiden. Definieren Sie in Umgebungen, in denen eine stabile Ausgabe erwartet wird, die erwarteten Spalten stets explizit mit der Option \fB\-\-output\fP zusammen mit einer Liste der Spalten. .sp Der Befehl \fBlsmem\fP listet stets einen neuen Speicherbereich auf, und zwar immer dann, wenn sich der aktuelle Speicherblock von dem vorigen in der gleichen Ausgabespalte unterscheidet. Dieses Standardverhalten lässt sich bei Bedarf durch die Option \fB\-\-split\fP (zum Beispiel \fBlsmem \-\-split=ZONEN\fP) außer Kraft setzen. Das spezielle Schlüsselwort \fBnone\fP können Sie dazu verwenden, alle Unterschiede zwischen Speicherblöcken zu ignorieren und somit größtmögliche zusammenhängende Bereiche zu erzeugen. Die gegenteilige Wirkung erzielt \fB\-\-all\fP, wodurch individuelle Speicherblöcke aufgelistet werden. .sp Beachten Sie, dass einige Ausgabespalten ungenaue Informationen anzeigen könnten, wenn eine Teilungsregel \fBlsmem\fP zwingt, die Unterschiede in einigen Attributen zu ignorieren. Wenn Sie beispielsweise löschbare und nicht löschbare Speicherblöcke in einem Bereich zusammenfassen, dann wird in der Ausgabe von \fBlsmem\fP der gesamte Bereich als nicht löschbar markiert. .sp Die Zonen \fBBEREICH\fP, \fBGRÖSSE\fP, \fBSTATUS\fP, \fBENTFERNBAR\fP, \fBBLOCK\fP, \fBKNOTEN\fP, \fBZONEN\fP, \fBKONFIGURIERT\fP und \fBZUWEISUNG\-IM\-SPEICHER\fP werden unterstützt. .RS 3 .ll -.6i .sp \fBBEREICH\fP .RS 4 Beginn und Ende der physischen Adressen des Speicherbereichs. .RE .sp \fBGRÖSSE\fP .RS 4 Die Größe des Speicherbereichs, die die Gesamtmenge des Speichers in diesem Bereich darstellt. .RE .sp \fBSTATUS\fP .RS 4 Der aktuelle Online\-Status des Speicherbereichs. Übliche Status sind »online«, »offline« und »transitional«. .RE .sp \fBENTFERNBAR\fP .RS 4 Gibt an, ob der Speicher ein Wechseldatenträger ist. .RE .sp \fBBLOCK\fP .RS 4 Die spezifische Speicherblocknummer oder der spezifische Bereich. .RE .sp \fBKNOTEN\fP .RS 4 Der NUMA\-(Non\-Uniform Memory Access)Knoten, zu dem der Speicherblock gehörts. .RE .sp \fBZONEN\fP .RS 4 Die Speicherzonen, zu denen der Block gehört, wie DMA, Normal, Movable. .RE .sp \fBKONFIGURIERT\fP .RS 4 Der Konfigurationsstatus des Speicherblocks. In der Handbuchseite \fBchmem\fP(8) finden Sie Details zur Konfiguration oder Dekonfiguration von Speicherblöcken. .RE .sp \fBZUWEISUNG\-IM\-SPEICHER\fP .RS 4 Der ZUWEISUNG\-IM\-SPEICHER\-Status des Speicherblocks zum Konfigurationszeitpunkt. Diese Einstellung gibt an, wo der Speicher\-Hotplug seine internen Metadaten (das Seitenarray oder MEMMAP) speichert. Ist ZUWEISUNG\-IM\-SPEICHER auf 1 gesetzt, werden die Metadaten direkt aus dem neu hinzugefügten Hotplug\-Speicher zugewiesen, wodurch Hotplug\-Aktionen auch bei hoher Speicherauslastung möglich sind. Bei einem Wert von 0 werden die MEMMAP\-Metadaten aus dem vorhandenen Systemspeicher zugewiesen. .RE .br .RE .ll .sp Nicht alle Spalten werden auf allen Systemen unterstützt. Wenn eine nicht unterstützte Spalte angegeben wird, zeigt \fBlsmem\fP die Spalte zwar an, aber stellt dafür keinerlei Daten bereit. Darüber hinaus kann \fBlsmem\fP Spalten wie \fBKONFIGURIERT\fP oder \fBZUWEISUNG\-IM\-SPEICHER\fP überspringen, wenn diese Zustände für die Systemarchitektur nicht relevant sind. .sp Auf Systemen, die Konfiguration bzw. Dekonfiguration von Speicher unterstützen, muss der Speicher konfiguriert werden, bevor er online gesetzt werden kann. .sp Die Zusammenfassungszeile »Memmap on memory parameter« zeigt die globale Einstellung für memmap\-on\-memory für memory_hotplug an. Diese wird üblicherweise über die Kernel\-Befehlszeile mit memory_hotplug.memmap_on_memory festgelegt. .SH "OPTIONEN" .sp \fB\-a\fP, \fB\-\-all\fP .RS 4 listet jeden individuellen Speicherblock auf, anstatt Speicherblöcke anhand ähnlicher Attribute zu kombinieren. .RE .sp \fB\-b\fP, \fB\-\-bytes\fP .RS 4 gibt die Größe in Byte anstelle eines menschenlesbaren Formats aus. .sp Standardmäßig werden Größen in Einheiten angezeigt, die Potenzen von 1024 Bytes sind. Die formalen Abkürzungen für diese Einheiten (KiB, MiB, GiB usw.) werden weiter auf den Anfangsbuchstaben verkürzt: K, M, G usw. .RE .sp \fB\-J\fP, \fB\-\-json\fP .RS 4 verwendet das JSON\-Ausgabeformat. .RE .sp \fB\-n\fP, \fB\-\-noheadings\fP .RS 4 unterdrückt die Ausgabe einer Kopfzeile. .RE .sp \fB\-o\fP, \fB\-\-output\fP \fIListe\fP .RS 4 gibt an, welche Spalten ausgegeben werden sollen. Mit \fB\-\-help\fP erhalten Sie eine Liste aller unterstützten Spalten. Die Standardliste der Spalten kann erweitert werden, wenn die Liste im Format \fB+\fP\fIListe\fP (zum Beispiel \fBlsmem \-o +NODE\fP) vorliegt. .RE .sp \fB\-\-output\-all\fP .RS 4 gibt alle verfügbaren Spalten aus. .RE .sp \fB\-P\fP, \fB\-\-pairs\fP .RS 4 gibt die Daten in Form von Schlüssel="Wert"\-Paaren aus. Alle potenziell unsicheren Zeichen werden hexadezimal maskiert (\(rsx). .RE .sp \fB\-r\fP, \fB\-\-raw\fP .RS 4 erstellt die Ausgabe im rohen Format. Alle potenziell unsicheren Zeichen werden hexadezimal maskiert (\(rsx). .RE .sp \fB\-S\fP, \fB\-\-split\fP \fIListe\fP .RS 4 gibt an, welche Spalten zur Aufteilung von Speicherblöcken in Bereiche verwendet werden. Die unterstützten Spalten sind \fBSTATUS\fP, \fBENTFERNBAR\fP, \fBKNOTEN\fP, \fBZONEN\fP, \fBKONFIGURIERT\fP, \fBZUWEISUNG\-IM\-SPEICHER\fP und \fBnone\fP. Andere Spaltennamen werden ignoriert. Weitere Details finden Sie oben im Abschnitt \fBBESCHREIBUNG\fP. .RE .sp \fB\-s\fP, \fB\-\-sysroot\fP \fIVerzeichnis\fP .RS 4 sammelt Speicherdaten für eine andere Linux\-Instanz als jener, von der aus der Befehl \fBlsmem\fP aufgerufen wurde. Das angegebene \fI