'\" t .\" Title: lsfd .\" Author: [see the "AUTHOR(S)" section] .\" Generator: Asciidoctor 2.0.23 .\" Date: 2025-09-22 .\" Manual: Dienstprogramme für Benutzer .\" Source: util-linux 2.41.2 .\" Language: English .\" .TH "LSFD" "1" "2025-09-22" "util\-linux 2.41.2" "Dienstprogramme für Benutzer" .ie \n(.g .ds Aq \(aq .el .ds Aq ' .ss \n[.ss] 0 .nh .ad l .de URL \fI\\$2\fP <\\$1>\\$3 .. .als MTO URL .if \n[.g] \{\ . mso www.tmac . am URL . ad l . . . am MTO . ad l . . . LINKSTYLE blue R < > .\} .SH "BEZEICHNUNG" lsfd \- Dateideskriptoren auflisten .SH "ÜBERSICHT" .sp \fBlsfd\fP [Option] .SH "BESCHREIBUNG" .sp \fBlsfd\fP ist als ein moderner Ersatz für \fBlsof\fP(8) auf Linux\-Systemen gedacht. Im Gegensatz zu \fBlsof\fP ist \fBlsfd\fP auf den Linux\-Kernel spezialisiert; es unterstützt Linux\-spezifische Funktionen wie Namensräume mit einfacherem Code. \fBlsfd\fP ist kein direkter Ersatz für \fBlsof\fP, da die Befehlszeilenschnittstellen und Ausgabeformate unterschiedlich sind. .sp Die Standardausgabe kann sich ändern. Daher sollten Sie vermeiden, die Standardausgabe in Ihren Skripten zu verwenden, wo immer es möglich ist. Definieren Sie in Umgebungen, wo eine stabile Ausgabe erforderlich ist, stets die erwarteten Spalten, indem Sie die Option \fB\-\-output\fP \fISpaltenliste\fP angeben. .sp \fBlsfd\fP verwendet Libsmartcols für die Formatierung und Filterung der Ausgabe. Siehe die Beschreibung der Option \fB\-\-output\fP für die Anpassung des Ausgabeformats und die Option \fB\-\-filter\fP für die Filterung. Mit \fBlsfd \-\-list\-columns\fP erhalten Sie eine Liste aller verfügbaren Spalten. .SH "OPTIONEN" .sp \fB\-l\fP, \fB\-\-threads\fP .RS 4 listet auf Thread\-Ebene auf. .RE .sp \fB\-J\fP, \fB\-\-json\fP .RS 4 verwendet das JSON\-Ausgabeformat. .RE .sp \fB\-n\fP, \fB\-\-noheadings\fP .RS 4 gibt keine Überschriften aus. .RE .sp \fB\-o\fP, \fB\-\-output\fP \fIListe\fP .RS 4 gibt an, welche Spalten ausgegeben werden sollen. Im Abschnitt \fBAUSGABESPALTEN\fP sehen Sie eine Liste aller verfügbaren Spalten. .sp Die voreingestellte Liste der Spalten kann erweitert werden, indem Sie die \fIListe\fP im Format +\fIListe\fP angeben (beispielsweise \fBlsfd \-o +DELETED\fP). .RE .sp \fB\-r\fP, \fB\-\-raw\fP .RS 4 verwendet das Rohformat für die Ausgabe. .RE .sp \fB\-\-notruncate\fP .RS 4 kürzt den Text in Spalten nicht. .RE .sp \fB\-p\fP, \fB\-\-pid\fP \fIPIDs\fP .RS 4 sammelt Informationen nur zu den angegebenen Prozessen. \fIPIDs\fP ist eine Liste von Prozesskennungen, wobei die Einträge durch Kommata oder Leerraum getrennt sein können. Sie können diese Option mit \fBpidof\fP(1) verwenden. Siehe \fBFILTERBEISPIELE\fP. .sp Sowohl die Option \fB\-Q\fP mit einem Ausdruck, der die Prozesskennung (PID) enthält, z.B. \-Q (PID == 1), als auch die Option \fB\-p\fP, z.B. \-p 1, können das Gleiche ausgeben, aber die Option \fB\-p\fP ist effizienter, da sie in einem viel früheren Stadium der Verarbeitung als die Option \fB\-Q\fP agiert. .RE .sp \fB\-i\fP[4|6], \fB\-\-inet\fP[=4|=6] .RS 4 listet nur IPv4\-Sockets und/oder IPv6\-Sockets auf. .RE .sp \fB\-Q\fP, \fB\-\-filter\fP \fIAusdruck\fP .RS 4 gibt nur die Dateien aus, welche die im \fIFilterausdruck\fP angegebenen Bedingungen erfüllen. Siehe auch \fBscols\-filter\fP(5) und \fBFILTERBEISPIELE\fP. .RE .sp \fB\-C\fP, \fB\-\-counter\fP \fIBezeichnung\fP:\fIFilterausdruck\fP .RS 4 gibt einen benutzerdefinierten Zähler zur Verwendung in der Ausgabe mit \fB\-\-summary\fP an. \fBlsfd\fP erstellt einen Zähler mit der angegebenen \fIBezeichnung\fP. Während des Sammelns der Informationen zählt \fBlsfd\fP die Dateien, die die Bedingungen des \fIFilterausdrucks\fP erfüllen und speichert die ermittelte Anzahl im Zähler mit der angegebenen \fIBezeichnung\fP. \fBlsfd\fP wendet die mit den \fB\-\-filter\fP\-Optionen angegebenen Filter vor dem Zählen an; Dateien, die von den Filtern ausgeschlossen werden, werden nicht gezählt. .sp Weitere Informationen zu \fIFilterausdrücken\fP finden Sie in \fBscols\-filter\fP(5). Die \fIBezeichnung\fP sollte weder \fI{\fP noch \fI:\fP enthalten. Indem Sie diese Option mehrfach angeben, können Sie mehrere Zähler definieren. .sp Siehe auch \fBZÄHLERBEISPIELE\fP. .RE .sp \fB\-\-summary\fP[\fB=\fP\fIwann\fP] .RS 4 steuert die Ausgabe der Zeilen der Zusammenfassung. Das optionale Argument \fIwann\fP kann \fBonly\fP, \fBappend\fP oder \fBnever\fP sein. Wenn das Argument \fIwann\fP weggelassen wird, wird die Vorgabe \fBonly\fP verwendet. .sp Die Zusammenfassung meldet Zähler. Ein Zähler besteht aus einer Bezeichnung und einem ganzzahligen Wert. Mit der Option \fB\-\-counter\fP können Sie einen Zähler definieren. Falls Sie keinen Zähler definieren, verwendet \fBlsfd\fP zur Erstellung der Zusammenfassung voreingestellte Zähler (Standardzähler). .sp ACHTUNG: Die gemeinsame Verwendung von \fB\-\-summary\fP und \fB\-\-json\fP könnte die Ausgabe unbrauchbar machen. Zulässig ist nur die Kombination von \fB\-\-summary\fP=\fBonly\fP und \fB\-\-json\fP. .RE .sp \fB\-\-debug\-filter\fP .RS 4 gibt die internen Datenstrukturen für den Filter aus und beendet das Programm. Dies ist nur für \fBlsfd\fP\-Entwickler nützlich. .RE .sp \fB\-\-dump\-counters\fP .RS 4 zeigt die in der Ausgabe mit \fB\-\-summary\fP verwendete Definition der Zähler an. .RE .sp \fB\-\-hyperlink\fP[=\fIModus\fP] .RS 4 gibt Pfade als Terminal\-Hyperlinks aus. Der \fIModus\fP kann auf »always«, »never« oder »auto« gesetzt werden. Das optionale Argument \fIwann\fP kann auf »always«, »never« oder »auto« gesetzt werden. Falls das \fIwann\fP\-Argument fehlt, ist »auto« die Vorgabe. Die Einstellung »auto« bedeutet, dass Hyperlinks nur dann verwendet werden, wenn die Ausgabe auf einem Terminal erfolgt. .RE .sp \fB\-H\fP, \fB\-\-list\-columns\fP .RS 4 listet verfügbare Spalten auf, die Sie mit der Option \fB\-\-output\fP angeben können. .RE .sp \fB\-h\fP, \fB\-\-help\fP .RS 4 zeigt einen Hilfetext an und beendet das Programm. .RE .sp \fB\-V\fP, \fB\-\-version\fP .RS 4 zeigt Versionsinformationen an und beendet das Programm. .RE .SH "AUSGABESPALTEN" .sp Jede Spalte hat einen Typ. Die Typen werden in < und > eingefasst. .sp ACHTUNG: Die Namen und Typen der Spalten sind noch nicht stabil. Sie könnten in zukünftigen Veröffentlichungen geändert werden. .sp AINODECLASS <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Klasse des anonymen Inodes. .RE .sp ASSOC <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Assoziation zwischen Datei und Prozess. .RE .sp BLKDRV <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Aus \fI/proc/devices\fP ermittelter Treibername des blockorientierten Geräts. .RE .sp BPF\-MAP.ID <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Bpf\-Zuweisungs\-ID. .RE .sp BPF\-MAP.TYPE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Dekodierter Name des Bpf\-Zuweisungstyps. .RE .sp BPF\-MAP.TYPE.RAW <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Bpf\-Zuweisungstyp (roh). .RE .sp BPF.NAME <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Bpf\-Objektname. .RE .sp BPF\-PROG.ID <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Bpf\-Programm\-ID. .RE .sp BPF\-PROG.TAG <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Bpf\-Programm\-TAG. .RE .sp BPF\-PROG.TYPE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Dekodierter Name des Bpf\-Programmtyps. .RE .sp BPF\-PROG.TYPE.RAW <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Bpf\-Programmtyp (roh). .RE .sp CHRDRV <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Aus \fI/proc/devices\fP ermittelter Treibername des zeichenorientierten Geräts. .RE .sp COMMAND <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Befehlsname des Prozesses, welcher die Datei geöffnet hat. .RE .sp DELETED <\f(CRboolesch\fP> .RS 4 Erreichbarkeit aus dem Dateisystem. .RE .sp DEV <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Kennung des Geräts, welches die Datei enthält. .RE .sp DEVTYPE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Gerätetyp (\fIblk\fP, \fIchar\fP oder \fInodev\fP). .RE .sp ENDPOINTS <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 IPC\-Endpunktinformation, aus dem Dateideskriptor ermittelt. .sp \fBlsfd\fP sammelt Endpunkte innerhalb der Prozesse, die \fBlsfd\fP einliest; \fBlsfd\fP kann einige Endpunkte verfehlen, wenn Sie die Prozesse mit der Option \fB\-p\fP eingrenzen. .sp Das Format der spalte ergibt sich aus dem mit dem Dateideskriptor verbundenen Objekt: .sp FIFO\-Typ, Mqueue\-Typ, ptmx\- und pts\-Quellen .RS 4 \fIPID\fP,\fIBEFEHL\fP,\fIZUORDNUNG\fP[\-r][\-w] .sp Die letzten Zeichen ([\-r][\-w]) repräsentieren den Lese\- und/oder Schreibmodus des Endpunkts .RE .sp eventfd\-Typ .RS 4 \fIPID\fP,\fIBEFEHL\fP,\fIZUORDNUNG\fP .RE .sp UNIX\-STREAM .RS 4 \fIPID\fP,\fIBEFEHL\fP,\fIZUORDNUNG\fP[\-r?][\-w?] .sp Zu den letzten Zeichen ([\-r?][\-w?]), siehe die Beschreibung von \fISOCK.SHUTDOWN\fP. .RE .RE .sp EVENTFD.ID <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Eventfd\-ID. .RE .sp EVENTPOLL.TFDS <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Dateideskriptoren, auf die die Eventpoll\-Datei abzielt. .RE .sp FD <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Dateideskriptor für die Datei. .RE .sp FLAGS <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Beim Öffnen der Datei angegebene Schalter. .RE .sp FUID <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Benutzerkennung des Dateieigentümers. .RE .sp INET.LADDR <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Lokale IP\-Adresse. .RE .sp INET.RADDR <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 IP\-Adresse der Gegenstelle. .RE .sp INET6.LADDR <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Lokale IPv6\-Adresse. .RE .sp INET6.RADDR <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 IPv6\-Adresse der Gegenstelle. .RE .sp INODE <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Inode\-Nummer. .RE .sp INOTIFY.INODES <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Verarbeitete Version von INOTIFY.INODES.RAW. Das Format des Elements ist \fIInode\-Nummer\fP,\fIInode\-Quelle\fP. .RE .sp INOTIFY.INODES.RAW <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Liste der überwachten Inodes. Das Format des Elements ist \fIInode\-Nummer\fP,\fIMajor\-Gerätenummer\fP:_Minor\-Gerätenummer_. .RE .sp KNAME <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Roher Dateiname, ermittelt aus \f(CR/proc/\fP\fIPID\fP\f(CR/fd/\fP\fIDateideskriptor\fP oder \f(CR/proc/\fP\fIPID\fP\f(CR/map_files/\fP\fIRegion\fP. .RE .sp KTHREAD <\f(CRboolesch\fP> .RS 4 Gibt an, ob der Prozess ein Kernel\-Thread ist oder nicht. .RE .sp MAJ:MIN <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Gerätekennung für Spezialgeräte oder Kennung des Geräts, welches die Datei enthält. .RE .sp MAPLEN <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Länge des Datei\-Mappings (in Speicherseiten). .RE .sp MISCDEV <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Diverses, aus \fI/proc/misc\fP ermitteltes zeichenorientiertes Gerät. .RE .sp MNTID <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Einhängekennung. .RE .sp MODE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Zugriffsmodus (rwx). .RE .sp NAME <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Verarbeitete Version von KNAME (meist mit KNAME identisch). .sp Einige Dateien haben spezielle Formate und Informationsquellen: .sp AF_VSOCK .RS 4 state=\fISOCK.STATE\fP type=\fISOCK.TYPE\fP laddr=\fIVSOCK.LADDR\fP[ raddr=\fIVSOCK.RADDR\fP] .sp »raddr« wird für Sockets, an denen gelauscht wird, nicht angezeigt. .RE .sp bpf\-map .RS 4 id=\fIBPF\-MAP.ID\fP type=\fIBPF\-MAP.TYPE\fP[ name=\fIBPF.NAME\fP] .RE .sp bpf\-prog .RS 4 id=\fIBPF\-PROG.ID\fP type=\fIBPF\-PROG.TYPE\fP tag= \fIBPF\-PROG.TAG\fP [ name=\fIBPF.NAME\fP] .RE .sp eventpoll .RS 4 tfds=\fIEVENTPOLL.TFDS\fP .RE .sp eventfd .RS 4 id=\fIEVENTFD.ID\fP .RE .sp inotify .RS 4 inodes=\fIINOTIFY.INODES\fP .RE .sp misc:tun .RS 4 iface=\fITUN.IFACE\fP .RE .sp NETLINK .RS 4 protocol=\fINETLINK.PROTOKOLL\fP[ lport=\fINETLINK.LPORT\fP[ group=\fINETLINK.GRUPPEN\fP]] .RE .sp PACKET .RS 4 type=\fISOCKETTYP\fP[ protocol=\fIPAKETPROTOKOLL\fP][ iface=\fIPAKETSCHNITTSTELLE\fP] .RE .sp pidfd .RS 4 pid=\fIZIEL\-PID\fP comm=\fIZIEL\-BEFEHL\fP nspid=\fIZIEL\-NAMENSRAUM\-PIDs\fP .sp \fBlsfd\fP bezieht \fITARGET\-PID\fP und \fITARGET\-NSPIDS\fP aus \f(CR/proc/\fP\fIPID\fP\f(CR/fdinfo/\fP\fIdd\fP. .RE .sp PING .RS 4 state=\fISOCKETSTATUS\fP[ id=\fIPING.ID\fP][ laddr=\fIINET.ADDRESSE.LOKAL\fP [ raddr=\fIINET.ADDRESSE.FERN\fP]] .RE .sp PINGv6 .RS 4 state=\fISOCKETSTATUS\fP[ id=\fIPING.ID\fP][ laddr=\fIINET6.ADDRESSE.LOKAL\fP [ raddr=\fIINET6.ADDRESSE.FERN\fP]] .RE .sp ptmx .RS 4 tty\-index=\fIPTMX.TTY\-INDEX\fP .sp \fBlsfd\fP bezieht \fIPTMX.TTY\-INDEX\fP aus \f(CR/proc/\fP\fIPID\fP\f(CR/fdinfo/\fP\fIDateideskriptor\fP. .RE .sp RAW .RS 4 state=\fISOCK.STATE\fP[ protocol=\fIRAW.PROTOCOL\fP [ laddr=\fIINET.LADDR\fP [ raddr=\fIINET.RADDR\fP]]] .RE .sp RAWv6 .RS 4 state=\fISOCK.STATE\fP[ protocol=\fIRAW.PROTOCOL\fP [ laddr=\fIINET6.LADDR\fP [ raddr=\fIINET6.RADDR\fP]]] .RE .sp signalfd .RS 4 mask=\fISIGNALFD.MASK\fP .RE .sp TCP, TCPv6 .RS 4 state=\fISOCK.STATE\fP[ laddr=\fITCP.LADDR\fP [ raddr=\fITCP.RADDR\fP]] .RE .sp timerfd .RS 4 clockid=\fITIMERFD.CLOCKID\fP[ remaining=\fITIMERFD.REMAINING\fP [ interval=\fITIMERFD.INTERVAL\fP]] .RE .sp UDP, UDPv6 .RS 4 state=\fISOCK.STATE\fP[ laddr=\fIUDP.LADDR\fP [ raddr=\fIUDP.RADDR\fP]] .sp \fBlsfd\fP blendet \f(CRraddr=\fP aus, falls \fIUDP.FERNE\-ADRESSE\fP \f(CR0.0.0.0\fP und \fIUDP.FERNER\-PORT\fP 0 ist. .RE .sp UDP\-LITE, UDPLITEv6 .RS 4 state=\fISOCK.STATE\fP[ laddr=\fIUDPLITE.LADDR\fP [ raddr=\fIUDPLITE.RADDR\fP]] .RE .sp UNIX\-STREAM .RS 4 state=\fISOCKET.STATUS\fP[ path=\fIUNIX.PFAD\fP] .RE .sp UNIX .RS 4 state=\fISOCKET.STATUS\fP[ path=\fIUNIX.PFAD\fP] type=\fISOCKET.TYP\fP .RE .RE .RS 3 .ll -.6i .sp Beachten Sie, dass »(deleted)«\-Markierungen aus dieser Spalte entfernt sind. Siehe \fIKNAME\fP, \fIDELETED\fP oder \fIXMODE\fP für die Lesbarkeit der Datei aus dem Dateisystem. .br .RE .ll .sp NETLINK.GROUPS <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Netlink\-Multicast\-Gruppen. .RE .sp NETLINK.LPORT <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Lokale Netlink\-Port\-ID. .RE .sp NETLINK.PROTOCOL <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Netlink\-Protokoll. .RE .sp NLINK <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Anzahl der Links. .RE .sp NS.NAME <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Name (\fINS.TYPE\fP:[\fIINODE\fP]) des mit der Datei angegebenen Namensraums. .RE .sp NS.TYPE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Typ des mit der Datei angegebenen Namensraums. Der Typ ist »mnt«, »cgroup«, »uts«, »ipc«, »user«, »pid«, »net«, »time« oder »unknown«. .RE .sp OWNER <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Eigentümer der Datei. .RE .sp PACKET.IFACE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Der mit dem Paket\-Socket verbundene Schnittstellenname. .RE .sp PACKET.PROTOCOL <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Dem Paket\-Socket zugehöriges L2\-Protokoll. .RE .sp PARTITION <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Aus \fI/proc/partition\fP ermittelter Gerätename des blockorientierten Geräts. .RE .sp PID <\f(CRZahl\fP> .RS 4 PID des Prozesses, der die Datei geöffnet hat. .RE .sp PIDFD.COMM <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Befehl des Prozesses, auf den der PID\-Dateideskriptor verweist. .RE .sp PIDFD.NSPID <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Wert des NSpid\-Feldes in \f(CR/proc/\fP\fIpid\fP\f(CR/fdinfo/\fP\fIDateideskriptor\fP des PID\-Dateideskriptors. .sp Zitat aus kernel/fork.c des Linux\-Quellbaums: .RS 3 .ll -.6i .sp Falls PID\-Namensräume unterstützt werden, dann gibt diese Funktion außerdem die PID des angegebenen PID\-Dateideskriptors für alle abhängigen PID\-Namensräume aus, beginnend mit dem aktuellen PID\-Namensraum der Instanz, das heißt, das PID\-Feld und der erste Eintrag im NSpid\-Feld werden identisch sein. .sp Beachten Sie, dass sich dies von den PID\- und NSpid\-Feldern in /proc//status unterscheidet, wo PID und NSpid stets relativ zum PID\-Namensraum der Procfs\-Instanz angezeigt werden. .br .RE .ll .RE .sp PIDFD.PID <\f(CRZahl\fP> .RS 4 PID des Prozesses, auf den der PID\-Dateideskriptor verweist. .RE .sp PING.ID <`Zahl`> .RS 4 ICMP\-Echo\-Request\-ID, die im PING\-Socket verwendet wird. .RE .sp POS <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Dateiposition. .RE .sp RAW.PROTOCOL <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Protokollnummer des Roh\-Sockets. .RE .sp RDEV <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Gerätekennung (falls es sich um eine Spezialdatei handelt). .RE .sp SIGNALFD.MASK <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Maskierte Signale. .RE .sp SIZE <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Dateigröße. .RE .sp SOCK.LISTENING <\f(CRboolesch\fP> .RS 4 Socket, an dem gelauscht werden soll. .RE .sp SOCK.NETS <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Inode, der den Netzwerknamensraum identifiziert, zu dem der Socket gehört. .RE .sp SOCK.PROTONAME <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Protokollname. .RE .sp SOCK.SHUTDOWN <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Shutdown\-Status des Sockets. .sp [\-r?] .RS 4 Falls das erste Zeichen ein \fIr\fP ist, ist der Empfang erlaubt. Falls es ein \fI\-\fP ist, ist der Empfang nicht erlaubt. Ist es ein \fI?\fP, ist der Status unbekannt. .RE .sp [\-w?] .RS 4 Falls das zweite Zeichen ein \fIw\fP ist, ist die Übertragung erlaubt. Falls es ein \fI\-\fP ist, ist die Übertragung nicht erlaubt. Ist es ein \fI?\fP, ist der Status unbekannt. .RE .RE .sp SOCK.STATE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Status des Sockets. .RE .sp SOCK.TYPE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Typ des Sockets. Hier bedeutet der Typ der zweite Parameter des Socket\-Systemaufrufs: .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04'\(bu\h'+03'\c .\} .el \{\ . sp -1 . IP \(bu 2.3 .\} stream .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04'\(bu\h'+03'\c .\} .el \{\ . sp -1 . IP \(bu 2.3 .\} dgram .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04'\(bu\h'+03'\c .\} .el \{\ . sp -1 . IP \(bu 2.3 .\} raw .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04'\(bu\h'+03'\c .\} .el \{\ . sp -1 . IP \(bu 2.3 .\} rdm .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04'\(bu\h'+03'\c .\} .el \{\ . sp -1 . IP \(bu 2.3 .\} seqpacket .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04'\(bu\h'+03'\c .\} .el \{\ . sp -1 . IP \(bu 2.3 .\} dccp .RE .sp .RS 4 .ie n \{\ \h'-04'\(bu\h'+03'\c .\} .el \{\ . sp -1 . IP \(bu 2.3 .\} packet .RE .RE .sp SOURCE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Dateisystem, Partition oder Gerät, das die Datei enthält. Für die Zuordnungmit ERROR als Wert für die Spalte \fITYP\fP füllt \fBlsfd\fP diese Spalte mit_Systemaufruf_:_Fehlernummer_. .RE .sp STTYPE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Rohe Dateitypen, wie von \fBstat\fP(2) zurückgegeben: BLK, CHR, DIR, FIFO, LINK, REG, SOCK oder UNKN. .RE .sp TCP.LADDR <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Lokale L3\-Adresse (\fIINET.LADDR\fP oder \fIINET6.LADDR\fP) und lokaler TCP\-Port. .RE .sp TCP.LPORT <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Lokaler TCP\-Port. .RE .sp TCP.RADDR <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Ferne L3\-Adresse (\fIINET.RADDR\fP oder \fIINET6.RADDR\fP) und ferner TCP\-Port. .RE .sp TCP.RPORT <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Ferner TCP\-Port. .RE .sp TID <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Threadkennung des Prozesses, welcher die Datei geöffnet hat. .RE .sp TIMERFD.CLOCKID <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Uhr\-ID. .RE .sp TIMERFD.INTERVAL <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Intervall. .RE .sp TIMERFD.REMAINING <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Verbleibende Zeit. .RE .sp PTMX.TTY\-INDEX <\f(CRZahl\fP> .RS 4 TTY\-Index der Gegenstelle. .RE .sp TUN.IFACE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Netzwerkschnittstelle hinter dem TUN\-Gerät. .RE .sp TYPE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Verarbeitete Version von \fISTTYPE\fP. Gleich mit \fISTTYPE\fP mit Ausnahmen. Für \fISOCK\fP wird der Wert von \fISOCK.PROTONAME\fP ausgegeben. Für \fIUNKN\fP wird der Wert für \fIAINODECLASS\fP ausgegeben, falls \fISOURCE\fP »anon_inodefs« ist. .sp Wenn \fBlsfd\fP bei einem Systemaufruf zur Ermittlung eines Zieldateideskriptors einen Fehler erhält, füllt \fBlsfd\fP diese Spalte mit ERROR. .RE .sp UDP.LADDR <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Lokale IP\-Adresse und lokaler UDP\-Port. .RE .sp UDP.LPORT <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Lokaler UDP\-Port. .RE .sp UDP.RADDR <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 IP\-Adresse und UDP\-Port der Gegenstelle. .RE .sp UDP.RPORT <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Ferner UDP\-Port. .RE .sp UDPLITE.LADDR <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Lokale IP\-Adresse und lokaler UDPLite\-Port. .RE .sp UDPLITE.LPORT <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Lokaler UDP\-Port. .RE .sp UDPLITE.RADDR <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 IP\-Adresse und UDPLite\-Port der Gegenstelle. .RE .sp UDPLITE.RPORT <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Ferner UDP\-Port. .RE .sp UID <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Benutzerkennung. .RE .sp UNIX.PATH <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Dateisystem\-Pfadname des UNIX\-Domain\-Sockets. .RE .sp USER <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Benutzer des Prozesses. .RE .sp VSOCK.LADDR <\f(CRZeichenkette\fP>, VSOCK.RADDR <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Lokale VSOCK\-Adresse. Das Format des Elements ist \fIVSOCK.LCID\fP\f(CR:\fP\fIVSOCK.LPORT\fP. .RE .sp Bekannte CIDs werden dekodiert: »*«, »hypervisor«, »local« oder »host«. Bekannte Ports werden dekodiert .RS 4 »*«. .RE .sp VSOCK.LCID <\f(CRZahl\fP>, VSOCK.RCID <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Lokale und ferne VSOCK\-Kontextbezeichner. .RE .sp VSOCK.LPORT <\f(CRZahl\fP>, VSOCK.RPORT <\f(CRZahl\fP> .RS 4 Lokale und ferne VSOCK\-Ports. .RE .sp XMODE <\f(CRZeichenkette\fP> .RS 4 Erweiterte Version von \fIMODE\fP. Diese Spalte kann weiter anwachsen; es könnten neue Buchstaben zu \fIXMODE\fP hinzugefügt werden, sobald \fBlsfd\fP eine neuen Status von Dateideskriptoren und/oder Speicherzuweisungen unterstützt. .sp [\-r] .RS 4 Geöffnet oder zum Lesen zugewiesen. Dies ist auch in \fIMODE\fP .RE .sp [\-w] .RS 4 Geöffnet oder zum Schreiben zugewiesen. Dies ist auch in \fIMODE\fP. .RE .sp [\-x] .RS 4 Zur Ausführung des Codes zugewiesen. Dies ist auch in \fIMODE\fP. .RE .sp [\-D] .RS 4 Aus dem Dateisystem gelöscht. Siehe auch \fIDELETED\fP. .RE .sp [\-Ll] .RS 4 Gesperrt oder geleast. \fIl\fP steht für eine Lese\-, eine gemeinsame Sperre oder eine Lese\-Lease. \fIL_steht für eine Schreib\-, eine exklusive Sperre oder eine Schreib\-Lease. Wenn ein Dateideskriptor sowohl Lese\-/gemeinsame als auch Schreib\-/exklusive Sperren oder Leases verwendet, wird _L\fP als Schalter verwendet. .RE .sp [\-m] .RS 4 Multiplexed. Wenn der Dateideskriptor von einer Eventpoll\-Datei oder klassischen Systemaufrufen für Multiplexing (\fBselect\fP(), \fBpselect\fP(), \fBpoll\fP() und \fBppoll\fP()) angesprochen wird, wird dieses Bit gesetzt. Beachten Sie, dass \fBlsfd\fP bei einer Unterbrechung des Aufrufs klassischer Systemaufrufe möglicherweise nicht \fIm\fP für die vom Aufruf überwachten Dateideskriptoren markiert. Siehe \fBrestart_syscall\fP(2). .RE .RE .SH "FILTERBEISPIELE" .sp \fBlsfd\fP verfügt über einige Filteroptionen. In den meisten Fällen genügt es, die Option \fB\-Q\fP (oder \fB\-\-filter\fP) zu kennen. In Kombination mit der Option \fB\-o\fP (oder \fB\-\-output\fP) können Sie die Ausgabe nach Ihren Wünschen anpassen. .sp Die mit den mit den Prozesskennungen (PIDs) 1 und 2 assoziierten Dateien auflisten: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(Aq(PID == 1) oder (PID == 2)\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Das Gleiche auf alternative Weise: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(Aq(PID == 1) || (PID == 2)\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Das Gleiche auf effizientere Weise: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-\-pid 1,2 .fam .fi .if n .RE .sp Kommata statt Leerzeichen verwenden: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-\-pid \*(Aq1 2\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp \fBpidof\fP(1) für eine Auflistung der Dateien verwenden, die mit »firefox« assoziiert sind: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-\-pid "$(pidof firefox)" .fam .fi .if n .RE .sp Den ersten Dateideskriptor auflisten, der vom Prozess mit der Prozesskennung (PID) 1 geöffnet wurde: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(Aq(PID == 1) and (FD == 1)\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Das Gleiche auf alternative Weise: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(Aq(PID == 1) && (FD == 1)\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Alle laufenden ausführbaren Dateien auflisten: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(AqASSOC == "exe"\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Das Gleiche auf alternative Weise: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(AqASSOC eq "exe"\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Das Gleiche, aber nur Dateinamen ausgeben: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-o NAME \-Q \*(AqASSOC eq "exe"\*(Aq | sort \-u .fam .fi .if n .RE .sp Gelöschte Dateien auflisten, die Prozessen zugeordnet sind: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(AqDELETED\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Nicht\-reguläre Dateien auflisten: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(AqTYPE != "REG"\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Blockorientierte Geräte auflisten: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(AqDEVTYPE == "blk"\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Das Gleiche, aber mit der Spalte TYP: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(AqTYPE == "BLK"\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Dateien auflisten, in deren Namen das Verzeichnis »dconf« enthalten ist: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(AqNAME =~ ".\(rs*/dconf/.*"\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp In einer virtuellen QEMU\-Maschine geöffnete Dateien auflisten: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(Aq(COMMAND =~ ".\(rs*qemu.*") and (FD >= 0)\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Liste der innerhalb von 0,5 Sekunden abgelaufenen Timerfd\-Dateien .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-Q \*(Aq(TIMERFD.remaining < 0.5) and (TIMERFD.remaining > 0.0)\*(Aq .fam .fi .if n .RE .sp Prozesse auflisten, die über Unix\-Datenstromsockets kommunizieren .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd\& \-Q \*(AqTYPE == "UNIX\-STREAM" && UNIX.PATH =~ ".+"\*(Aq \-oUNIX.PATH,PID,COMMAND,FD,SOCK.STATE,ENDPOINTS .fam .fi .if n .RE .sp Prozesse auflisten, die über einen angegebenen Unix\-Datenstromsocket kommunizieren .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd\& \-Q \*(AqTYPE == "UNIX\-STREAM" && UNIX.PATH == "@/tmp/.X11\-unix/X0"\*(Aq \-oUNIX.PATH,PID,COMMAND,FD,SOCK.STATE,ENDPOINTS .fam .fi .if n .RE .SH "ZÄHLERBEISPIELE" .sp Die Anzahl der Netlink\-Socket\-Deskriptoren und Unix\-Socket\-Deskriptoren ausgeben: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-\-summary=only \(rs \-C \*(Aqnetlink sockets\*(Aq:\*(Aq(NAME =~ "NETLINK:.*")\*(Aq \(rs \-C \*(Aqunix sockets\*(Aq:\*(Aq(NAME =~ "UNIX:.*")\*(Aq VALUE COUNTER 57 netlink sockets 1552 unix sockets .fam .fi .if n .RE .sp Das Gleiche, aber im JSON\-Format ausgeben: .RS 4 .RE .sp .if n .RS 4 .nf .fam C # lsfd \-\-summary=only \-\-json \(rs \-C \*(Aqnetlink sockets\*(Aq:\*(Aq(NAME =~ "NETLINK:.*")\*(Aq \(rs \-C \*(Aqunix sockets\*(Aq:\*(Aq(NAME =~ "UNIX:.*")\*(Aq { "lsfd\-summary": [ { "value": 15, "counter": "netlink sockets" },{ "value": 798, "counter": "unix sockets" } ] } .fam .fi .if n .RE .SH "GESCHICHTE" .sp Der Befehl \fBlsfd\fP ist Teil des Pakets util\-linux seit Version 2.38. .SH "AUTOREN" .sp .MTO "yamato\(atredhat.com" "Masatake YAMATO" "," .MTO "kzak\(atredhat.com" "Karel Zak" "" .SH "SIEHE AUCH" .sp \fBbpftool\fP(8), \fBbps\fP(8), \fBlslocks\fP(8), \fBlsof\fP(8), \fBpidof\fP(1), \fBproc\fP(5), \fBscols\-filter\fP(5), \fBsocket\fP(2), \fBss\fP(8), \fBstat\fP(2), \fBvsock\fP(7) .SH "FEHLER MELDEN" .sp Nutzen Sie zum Melden von Fehlern das \c .URL "https://github.com/util\-linux/util\-linux/issues" "Fehlererfassungssystem" "." .SH "VERFÜGBARKEIT" .sp Der Befehl \fBlsfd\fP ist Teil des Pakets util\-linux, welches aus dem \c .URL "https://www.kernel.org/pub/linux/utils/util\-linux/" "Linux\-Kernel\-Archiv" "" heruntergeladen werden kann.